Glaubst du optimal für die Anforderungen der kommenden 15 Jahre gewappnet zu sein? 

Hast du das Gefühl, dass mit den Fähigkeiten über die du heute verfügst, du bereits in der Lage bist für dich und deine Lieben für den Rest deines Lebens sorgen zu können?

Wirst du in 20 Jahren noch der Mensch sein, der du heute bist?

Ich stelle diese Fragen sehr gerne bei den Seminaren, die ich zum Thema Selbstführung gebe. Häufig sind sich meine Teilnehmer dann recht schnell einig darüber, dass sie sich nicht vorbereiten können in einer Zeit, in der sich alle Anforderungen im stetigen Wandel befinden. Nur bleibt dann die Frage offen, wie kann ich mich auf etwas Unkalkulierbares, etwas nicht Abzusehendes vorbereiten? Die einfache und doch zugleich sehr komplexe Antwort ist:

Gar nicht! Genau darin liegt bereits auch meine Handlungsempfehlung und ich kann dir sagen, sie ist nicht, nichts zu tun. Schauen wir uns die drei größten Herausforderungen und ihre Lösungen etwas genauer an:

Die erste zentrale Herausforderung ist meiner Meinung nach, dass sich die meisten Menschen über die Zeugnisse, Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Vergangenheit definieren. Diese haben nur leider keinerlei echte Wirkung für zukünftige Anforderungen, da es diese gilt, in jedem Moment wieder auf das Neue zu meistern. Daher ist mein erster Appell an dich:

  1. Schaue auf deine Werte, deine Einstellungen und deine Kompetenzen, um für deine zukünftigen Arbeitgeber oder Kunden Ergebnisse zu produzieren, die einen echten Mehrwert stiften. Der Fokus dieser Aussage liegt auf der Formulierung „Ergebnisse zu produzieren“. Es geht nicht darum was du in der Theorie beherrschst oder welche Mehrwerte Unternehmen in der Vergangenheit durch dich erzielt haben, sondern einzig und allein was du zukünftig bewirken wirst! Hierfür sind deine Kompetenzen und was du damit machen wirst entscheidend! 

Um den Fokus auf Ergebnisse zu legen, reicht es also nicht mit „Pseudofähigkeiten“, wie Teamfähigkeit oder Begeisterungsfähigkeit aufzuwarten. Vielmehr braucht es den Blick auf das Resultat des Einsatzes dieser Fähigkeit. Also was gewinne ich als dein zukünftiger Arbeitgeber oder Kunde dadurch, dass du teamfähig bist? Möglicherweise steigert es die Produktivität meiner Abteilung oder die Innovationsgeschwindigkeit innerhalb meiner Produktentwicklung und sorgt somit für mehr Umsatz. 

Die zweite wesentliche Herausforderung ist sich nicht vorbereiten zu können. Niemand kann dir sagen, wie sich die Geschäftsmodelle der Zukunft genau verhalten beziehungsweise wie sie arbeiten, dich arbeiten werden oder von dir gearbeitet werden. Daher werden die Haltungen: Flexibilität und Kreativität zu zentralen Schlüsselfähigkeiten aufsteigen. Flexibilität als die Eigenschaft sich innerhalb schnell verändernder Umfelder zu orientieren und anzupassen, sowie sich seine eigene Persönlichkeit zu behalten, die gestalterisch Einfluss nimmt. Wobei Kreativität zum tragen kommt. Die Fähigkeit bisher noch nicht verbundene Themen und Bereiche miteinander zu verknüpfen in einer Art, die eine Chance auf Innovation und Marktvorsprung bereithält. Dafür bedarf es der richtigen Mischung aus Generalisten – Wissen, unkonventionellen Denk- beziehungsweise Persönlichkeitsstrukturen und einem spitzen Verstand. 

  1. Flexibilität und Kreativität als die Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die uns für das Unvorbereitete qualifizieren. In dem Wissen immer wieder schnell agieren und reagieren zu können. Nicht mit einem Abschluss oder einer Jobbezeichnung verheiratet zu sein, sondern je nach Bedarf uns in unterschiedliche Anforderungsprofile hinein entwickeln und befähigen zu können. 

Als die dritte Herausforderung verstehe ich, sich das Konzept des lebenslangen Lernen zu Eigen und zum eigenen Selbstverständnis zu machen. Im Außen wird es darum gehen den Ergebnisfokus seiner Fähigkeiten und die Schlüsselkompetenzen Kreativität und Flexibilität ins Handeln zu übersetzen.

III. In der Zukunft wird es darum gehen Innovationen mit anderen Menschen gemeinsam zu entwicklen. Hierbei das eigene Ego vor der Tür zu lassen und sich dem Konzept des lebenslangen Lernens zu verschreiben. Nur so kann Zukunftsfähigkeit und Neuartigkeit ermöglicht werden. Ich bin daher der Überzeugung, wenn du dich in diesem Bereich weiterbildest und einen Blick auf deine Fähigkeiten wirfst, um mit anderen zu kollaborieren, bist du vorbereitet. Als Team also zu Produzenten zu werden und nicht mehr nur zu konsumieren.

Wie empfindest du über diese drei Appelle? 

Kannst du dich damit identifizieren?

Ich rufe dich dazu auf, meine Worte und Gedanken kritisch zu reflektieren. Gerne nimm dazu Kontakt mit mir und meinem Team auf. Positioniere dich selbst und wenn das bedeutet, dass diese Identifikation durch Praxisbeispiele oder sogar Negation erfolgt ist das auch gut!

Ich wünsche uns einen Masterabschluss in Lebenswerkarchitektur, Marcel

Über Marcel Pfenning

Vor einigen Jahren begann meine Reise vom klassischen Lebensläufer zum Lebenswerkarchitekten. Ein Leben zu führen, das Zeugnisse, Zertifikate und Erwartungen Anderer in den Mittelpunkt rückt und darüber die eigene Person vernachlässigt kann nicht zu dauerhaftem Erfolg führen. Nicht für mich und nicht für die Anderen. Diese Idee und ihre Umsetzung zieht sich wie ein roter Faden durch meine letzten zehn Jahre. Bereits mit meiner ersten Unternehmung und den ersten Mitarbeitern habe ich erkannt wie groß hierfür der Bedarf einer ganzen Generation ist. Damals war ich verantwortlich für ein Team von 25 Mitarbeitern, mit denen ich gemeinsam als Persönlichkeit gewachsen bin. In den letzten sieben Jahren durfte ich mit meinen Ausbildungen und Trainings weit über 6500 Menschen erreichen. Lebenswerkarchitekten zu unterstützen erfüllt mich. Denn um es in den Worten von Pablo Picasso auf den Punkt zu bringen: „Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“, wünsche ich uns den Mut Originale zu sein.

Marcel Pfenning © 2020. Designed by Designomo.com